Grundsätze der pädagogischen Arbeit

in der Ev. Kindertageseinrichtung

Als Teil der Ev. Luth. Kirchengemeinde möchten wir den Kindern die Grundelemente des christlichen Glaubens, wie Liebe, Hoffnung, Vertrauen und Vergebung ganzheitlich erfahrbar machen – also mit Kopf, Herz und Hand.

Wir sehen uns, Kinder und Erwachsene als Geschöpfe Gottes. Uns gegenseitig in unserer Einzigartigkeit zu erleben, zu achten und anzunehmen, ist unser vordringlichstes Ziel.

Kinder entwickeln sich im Spiel.
Das Spiel ist das entscheidende kindgemäße Verhalten, die primäre Ausdrucksform des Lernens und Zusammenlebens. Wir berücksichtigen dabei den jeweiligen Entwicklungsstand des Kindes, seine emotionalen (Gefühl), kognitiven (Wissen), motorischen (Bewegung) und sozialen Fähigkeiten und Bedürfnisse.

Im Kindergartenalltag macht das Kind vielfältige Erfahrungen, die es in seiner Entwicklung fördern. Das wichtigste Ziel ist es, die Entfaltung der Kinder zu fröhlichen, selbstbewussten Menschen zu fördern, damit sie im Laufe der Zeit zu erwachsenenunabhängigen Handeln fähig werden.

Aufgrund von Beobachtungen entwickeln wir Erzieherinnen individuelle pädagogische Ziele für das einzelne Kind und die gesamte Gruppe.

Entwicklung des Kindes

Die Zusammenarbeit mit den Eltern ist die Voraussetzung für eine positive Entwicklung des Kindes.

Regelmäßige Gespräche über die Entwicklung des Kindes, Elternabende, Elternaktionen, Elternrat, Feste und Hospitationen sind feste Bestandteile unserer Arbeit.

Wir bieten
  • Betreuung, Erziehung und Bildung nach dem Kinderbildungsgesetz – KiBiz – in NRW
    Kinderbildungsgesetz NRW
  • gestaltete Spielräume für Kinder drinnen und draußen
  • ausgebildete Fachkräfte in jeder Gruppe
  • Gottesdienste zu den christlichen Festen
  • Ausflüge in die dörfliche Umgebung
  • Projektarbeit für Schulanfänger
  • Begleitende alltagsintegrierte Sprachförderung in Kindertageseinrichtungen – BaSiK
    BaSiK–Begleitende alltagsintegrierte Sprachentwicklungsbeobachtung in Kindertageseinrichtungen (Zimmer, 2014 ) bietet die Möglichkeit, die kindliche Sprachentwicklung ganzheitlich über die gesamte Kindergartenzeit bis zum Schuleintritt im pädagogischen Alltag zu beobachten. Das Verfahren wurde im Zeitraum 2010-2014 in enger Zusammenarbeit mit pädagogischen Fachkräften entwickelt und seither an einer Stichprobe von über 2000 Kindern erprobt. Ziel war es, ein Verfahren zu konstruieren, anhand dessen nicht nur sprachliche Kompetenzen im engeren Sinne beobachtbar sind, sondern auch bestimmte Basiskompetenzen, die dem Spracherwerb vorausgehen, dokumentieren zu können. Außerdem galt es, verbale und nonverbale Einflussfaktoren auf den Erwerb der deutschen Sprache von mehrsprachig aufwachsenden Kindern zu berücksichtigen. Aufbauend auf den Beobachtungen können bei BaSiKMaßnahmen einer alltagsintegrierten Sprachbildung abgeleitet werden, sodass Beobachtungs-Dokumentations-und Bildungsprozesse ineinandergreifen (vgl. Eckrodtet al., 2015)
  • Entwicklungsdokumentationen
  • Kontakt zu Therapie- und Beratungsstellen
  • Gemeinsame Erziehung
    = Inklusion: Pädagogik der Vielfalt, gemeinsame Bildung und Teilhabe, unabhängig von Behinderung, Herkunft oder Geschlecht.
  • Kinderschutzkonzept
  • Sexualpädagogische Konzeption
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Bundesvereinigung Evangelischer Tageseinrichtungen

BETA-Gütesiegelzertifiziert seit 2015
Qualitätsmanagementsystems in Tageseinrichtungen für Kinder
Diakonie-Siegel Kita / Evangelisches Gütesiegel BETA

Bei Interesse können Interessierte unser Handbuch mit allen Führungs- und Kernprozessen einsehen.

In Zusammenarbeit mit dem Institut für Qualitätsentwicklung und Gütesiegel in Kirche und Diakonie (bis August 2021 Diakonisches Institut für Qualitätsentwicklung in der Diakonie Deutschland) wurde 2009 ein Bundesrahmenhandbuch – Leitfaden für den Aufbau eines Qualitätsmanagementsystems in Tageseinrichtungen für Kinder – erstellt. Um für die religions- und sozialpädagogische Arbeit in den Tageseinrichtungen für Kinder und für die Bildungs- und Erziehungspartnerschaft mit den Eltern eine möglichst hohe Qualität zu gewährleisten, stehen Träger in der Verantwortung, systematische Qualitätsentwicklung und -sicherung zu betreiben und ein Qualitätsmanagementsystem einzuführen.

Auf der Basis dieses Handbuches ist sowohl eine Zertifizierung von Einrichtungen nach dem Diakonie-Siegel KiTa inklusive DIN EN ISO 9001:2015 wie auch die Verleihung des Evangelischen Gütesiegels BETA möglich.